Tourverlauf

In 180 Tagen oder 26 Wochen
mit eigenem Wohnmobil

Südamerika ca. 17 Wochen
Mittelamerika ca. 5 Wochen
Mexiko ca. 4 Wochen

1. Woche

Die Tour startet in der pulsierenden Hauptstadt Argentiniens. Buenos Aires begeistert mit seinem internationalen Flair: Die bunten Holzhäuser von La Boca, das schicke Recoletta, die Plaza mit dem Regierungspalast und der Obelisk auf der breitesten Straße der Welt. Das Sahnehäubchen bildet der Besuch einer mitreißenden Tango-show. Wir verlassen die Metropole in südlicher Richtung.

2. Woche

Buenos Aires Tango_Show

Die Atlantikküste Argentiniens ist das reinste Tierparadies. Wir begegnen Guanakos, Magellanpinguinen, Seelöwen und See-Elefanten sowie Gürteltieren. Mit etwas Glück sehen wir bei einer Bootstour die riesigen Südkaper-Wale. Mehrere Tage fahren wir durch die endlos erscheinende Pampa. Wir erreichen die Magellanstraße und setzen mit der Fähre nach Feuerland über.

3. Woche

Auf Feuerland erreichen wir mit Ushuaia das südlichste Ende der Welt. Wir befinden uns auf 54° Grad südlicher Breite, die Antarktis liegt nur 1000km entfernt. Wir erkunden den Nationalpark, wo wir das offizielle Ende der Panamericana erreichen, für uns ist es der Anfang der Traumstraße!

In Chile erwartet uns der Torres del Paine Nationalpark mit seinen grün-blauen Gletscherseen, tosenden Wasserfällen, vielfältiger Flora und Fauna, sowie markanten Felsformationen. Der Campingplatz ist eingebettet in herrlicher Landschaft. Auf dem Lago Grey treiben das ganze Jahr über blaue Eisberge des kalbenden Gletschers. Patagonien zeigt sich hier von seiner eindrucksvollsten Seite.

4. Woche

Die Gletscherwelt im Süden Patagoniens bildet die größte zusammenhängende Eismasse abseits der Polregionen. Den gewaltigen Perito Moreno Gletscher beim ohrenbetäubenden Kalben zu erleben ist ein unvergessliches Erlebnis.

Fitz_Roy_Argentinien

Tief beeindruckt erreichen wir das Fitz Roy Massiv, eine weitere Attraktion im Nationalpark Los Glaciares. Der Fitz Roy gilt als Traumziel jedes Bergsteigers. Gleich daneben liegt die spitze Nadel des Cerro Torre. Wanderfreunde kommen hier auf ihre Kosten. An einem klaren Morgen erstrahlen die Bergspitzen bei Sonnenaufgang für wenige Minuten in einem leuchtenden Rot.

5. Woche

Die berühmte geschotterte Ruta 40 führt uns durch weitläufige Grassteppe, außer einem Nandu, Guanako oder Gürteltier begegnet uns hier nicht viel. Unterwegs übernachten wir auf landestypischen Estancias und bekommen einen Einblick in das argentinische Landleben in der Einsamkeit. Am zweitgrößten See von ganz Südamerika wechseln wir wieder auf die chilenische Seite der Kordilleren. Die Ausblicke auf den See sind traumhaft. Die Marmorinseln im See sind eine Besonderheit, die wir nicht auslassen. Die berühmte Carretera Austral führt uns durch kalten Regenwald, an Flussläufen und am „Fjord der letzten Hoffnung" entlang.

6. Woche

Vulkan Osorno Chile

Weiter gen Norden erreichen wir die Schweiz Südamerikas mit ihrer lieblichen Berglandschaft. Der Campingplatz liegt am Ufer des idyllischen Lago Nahuel Huapis. Am Seeufer entlang geht es über die Anden wieder nach Chile. Wir erreichen ein Gebiet, wo heute noch viele Deutschstämmige leben. Die Panamericana bringt uns ins Seengebiet Chiles – eingebettet in grüne Wiesen und umgeben von schneebedeckten Vulkanen. Bei gutem Wetter sehen wir den ebenmäßigen Kegel des Vulkans Osorno.

7. Woche

Unterhalb von Santiago legen wir noch einen Stopp ein am Salto de Laja, dem größten Wasserfall Chiles. In Santiago, der modernen Hauptstadt Chiles, unternehmen wir einen Stadtrundgang. Unter anderem fahren wir mit der Seilbahn auf einen Berg, von dem man einen guten Überblick auf die Metropole hat. Über einen gut ausgebauten Pass queren wir die Anden. Unterwegs passieren wir den höchsten Berg der Welt außerhalb des Himalayas, den Aconcagua mit 6.962m Höhe. Unser nächstes Ziel ist die Weinhauptstadt Argentiniens. In der Umgebung besuchen wir ein Weingut mit anschließender Kostprobe.

8. Woche

Im Norden befinden sich das Mondtal, mit bizarren Felsformationen. Unsere Route führt uns durch eine spektakuläre Canyonlandschaft. Das Pachamama-Museum ist nicht nur für Kunstinteressierte ein Erlebnis. Schließlich erreichen wir Salta. Die Stadt trägt ihren Beinamen „La Linda“ - die Schöne, mit Recht. Palmen und Orangenbäume schmücken die Plaza, die Kirchen sind hier geradezu märchenhaft

9. Woche

Wir überqueren erneut die Anden. Die Landschaft ist atemberaubend. In Salzseen kann man häufig Flamingos sehen, auch die eher scheuen Vicuñas sind hier zu Hause.

Nun befinden wir uns in der trockensten Wüste der Welt Von San Pedro de Atacama aus bringen uns Geländewagen in den Südwesten Boliviens. (fakultativ). Bunte Lagunen sowie der Salar de Uyuni, größte Salzpfanne der Erde, erwarten uns. Wir befinden uns im Altiplano und kratzen knapp an der 5.000m-Grenze. Wieder vereint fahren wir erneut an die Pazifikküste und erreichen schließlich die nördlichste Stadt Chiles, wo sich eine Fertig-Eisen-Konstruktionen von Gustave Eiffel befindet.

Atacama_Chile Salar_de_Atacama_Chile Anden

10. Woche

Es geht erneut in die Anden. Schneebedeckte Vulkane dominieren hier das Bild. Vicuña Herden weiden in der kargen Hochlandsteppe. An der Grenze zu Bolivien liegt einer der höchsten Seen der Erde. Dahinter erhebt sich der schneebedeckte Vulkankegel des Parinacotas. Die Landschaft wirkt wie gemalt. Nachdem wir die Grenze überquert haben,passieren wir den höchsten Berg Boliviens, den Vulkan Sajama. Noch am gleichen Abend erreichen wir La Paz, höchste und vielleicht verrückteste Stadt der Welt. Der Höhenunterschied innerhalb der Stadt beträgt über 1.000 Meter! Bei einem Spaziergang über den Hexenmarkt sieht man skurrile Dinge wie getrocknete Lamaembryonen. Nächstes Ziel ist der Titicacasee. Er ist der höchste schiffbare See der Welt. Über den See bedienen wir uns einer kleinen „Fähre“, ein Erlebnis für sich und ein tolles Fotomotiv! Wir reisen nach Peru ein. Bei einem Bootsausflug lernen wir die schwimmenden Inseln der Uro kennen.

11. Woche

Cusco_Markt_Peru

Wir fahren erneut ins Hochland. Unser nächstes Ziel ist Cusco. Die alte Hauptstadt des Inkareiches ist zweifellos die schönste Stadt Perus. Das Zentrum ist Weltkulturerbe, die Indios mit den bunten Gewändern und den traditionellen Trachten prägen das Stadtbild. Das Sahnehäubchen der Inkastätten besuchen wir mit der Eisenbahn. Machu Picchu ist zweifellos ein Höhepunkt der Reise. Noch immer ist die Anlage von einem mystischen Zauber umgeben.

12. Woche

Weiter geht es über drei 4.000 Meter hohe Pässe zurück an die Küste. Zwei Tage später besuchen wir einen der frühgeschichtlich interessantesten Orten der Welt. Das Rätsel der Nasca-Linien wird wohl nie gelöst werden. Neben überdimensionalen Figuren faszinieren auch Linien, die kilometerlang, selbst über Berge hinweg, schnurgerade verlaufen. Bei einem halbstündigen Rundflug (fakultativ) kann man einen guten Überblick bekommen. Die Straße führt uns durch die Wüste. Eine Attraktion unterwegs ist die Oase Huacachina mit riesigen Sanddünen. Wer möchte, besucht per Boot die Ballestas-Inseln „Klein-Galapagos“ (fakultativ). Vom Boot aus können Sie Seelöwen, Pelikane, Kormorane und mehr beobachten. Wir erreichen Lima, Perus Hauptstadt. Bei einer Stadtrundfahrt lernen wir das Zentrum kennen.

13. Woche

Auf der Wüstenstraße entlang der Küste gelangen wir über mehrere Orte schließlich an die Grenze Ecuadors. Zuvor besuchen wir noch die Ruinen von Chan Chan. Die Stadt wurde im 13./14.Jh. von den Chimu aus Lehmziegeln erbaut und war zu seiner Zeit die größte Stadt Südamerikas, vielleicht sogar der ganzen Welt. Kurz vor der Grenze zu Ecuador ändert sich die Landschaft. Es wird wieder grün und bergig. Nach kurzen Aufenthalten in zwei Kolonialstätten erreichen wir schließlich den wohl beliebtesten Kurort Ecuadors am Fuße eines aktiven Vulkans. An Straßenständen sieht man vielfach eine für uns eher zweifelhafte Delikatesse: Gegrilltes Meerschweinchen.

14. Woche

Auf der Straße der Vulkane geht es nach Quito, der Hauptstadt des Landes. Sie ist aufgeteilt in eine Alt- und eine Neustadt. Bei einem Bummel durch die Altstadt lernen wir das historische Zentrum kennen. Von hier aus ist es nicht weit zum Äquatordenkmal. Einmal zwischen der Nord- und Südhalbkugel hin und her zu springen ist schon eine witzige Erfahrung. Auf dem Weg nach Kolumbien übernachten wir an einem Kratersee.

15. Woche

Kolumbien Valle Cocora

Wir reisen nach Kolumbien ein. Das unbekannte Land überrascht mit faszinierender Landschaft, sowie der Gastfreundschaft und Lebensfreude der Kolumbianer. Auf einer Kaffeeplantage lernen wir aktiv die Kaffeeherstellung kennen. Cartagena ist ein beliebtes Ziel für Kreuzfahrtschiffe und Touristen aller Länder und zählt zu den schönsten Städten Südamerikas.

16. und 17. Woche

In Cartagena warten wir auf die Verschiffung unserer Fahrzeuge nach Mittelamerika. Wir machen sozusagen Urlaub von der Reise! Ein mehrtägiger Aufenthalt in der kolonialen Karibikstadt dient uns als zeitlicher Puffer. Unsere Fahrzeuge kommen an Bord eines Frachtschiffes. Die Überfahrt dauert einen Tag. Wir werden sowohl in Cartagena als auch in Panama ein Hotel beziehen (nicht im Reisepreis). Wichtige Informationen zu Verschiffung finden Sie [hier].

18. Woche

Costa Rica

Wir fliegen nach Panama, wo wir unsere Fahrzeuge wieder in Empfang nehmen werden. Wir besuchen die Hauptstadt Panama-City sowie die Kanalzone. Anschließend geht es auf der Panamericana durch Mittelamerika. Von Costa Ricas Hauptstadt San José können Sie die Umgebung erkunden. Fahren Sie auf den Vulkan Poás und werfen Sie einen Blick in den dampfenden Krater. Oder spazieren Sie an Wasserfällen vorbei und bestaunen Orchideen und Kolibris.

19. Woche

Wir fahren durch eine Gegend, die auch in der Schweiz liegen könnte. Das hat sich auch der Erbauer eines Schweizer Hotels gedacht, wo man Züricher Geschnetzeltes oder Käsefondue genießen kann. Mit etwas Glück sehen wir den aktiven Vulkan Arenal Lava spucken. Bei einer Bootsfahrt halten wir Ausschau nach Affen und verschiedenen Vogelarten. In Nicaragua können Sie mit dem Wohnmobil auf einen Vulkan bis auf wenige Meter direkt an den Kraterrand fahren. Wir übernachten in Granada, eine der ältesten Städte Lateinamerikas, direkt am Managua-See. Eine Kutschenfahrt verschafft uns einen Eindruck der Stadt.

20. Woche

Schon sind wir in Honduras. Hier besichtigen wir unsere erste Maya-Stätte. Die Ruinen von Copán sind vor allem bekannt wegen ihrer Stelen. Darüber hinaus schauen wir uns auch den größten und schönsten Wasserfall von Honduras an und fahren entlang des größten See des Landes. Wir erreichen das kleine Land El Salvador. Hier erholen wir uns zwei Tage am Strand. Eine Bootsfahrt durch das Mangrovensystem bringt uns zu bewohnten Inseln. Hier ist der Einfluss der modernen Zivilisation noch weit weg.

21. Woche

Guatemala ist ein weiterer Höhepunkt der Reise. Wir erleben eine märchenhafte Kolonialstadt, die ehemalige Hauptstadt des Landes. Das Zentrum Antiguas steht unter UNESCO Weltkulturerbe und bezaubert mit seinem Charme. Am herrlichen Atitlánsee, der von aktiven Vulkanen gesäumt ist, stehen wir direkt am See. Von hier ist es nicht weit zu einem der vielen farbenfrohen Indio-Märkte.

22. Woche

Ein Highlight Guatemalas sind die beeindruckenden Mayaruinen Tikal umgeben von tropischer Vegetation. Auch dem einzig englischsprachigen Land Zentralamerikas, Belize, statten wir einen Besuch ab. Jeder kann selbstständig unterwegs einige Sehenswürdigkeiten des kleinen Landes anfahren: Tropfsteinhöhlen, versteckte Badeseen oder das relaxte Belize City.

23. Woche

Mexico Caribik

Schließlich gelangen wir nach Mexiko. Mexiko hat mehr zu bieten als Tacos und Tequila: Traumstrände erwarten uns ebenso wie koloniale Städte, Märkte und Mayaruinen. Beginnen werden wir dabei auf der Halbinsel Yucatán, wo wir uns entspannte Strandtage gönnen werden.

Nachdem wir uns von der Riviera Maya verabschiedet haben, schauen wir uns die beeindruckende Maya-Stätte Chichén Itzá an. Am Golf von Mexico machen wir in Campeche Station, das sich bis heute den Stil einer typisch spanischen Stadt bewahrt hat.

24. Woche

Mexico City

Im Dschungel von Chiapas besuchen wir die berühmte Mayastadt Palenque. Empfehlenswert sind die monumentalen Steinköpfe der Olmeken in Villahermosa, die quasi direkt am Weg liegen. Über Puebla gelangen wir in die Hauptstadt Mexikos. Mit dem Bus erkunden wir Mexiko-City, die vielleicht größte Stadt der Welt. Auch das berühmte anthropologische Museum steht dabei mit auf dem Programm.

25. Woche

Auf dem Weg nach Guadalajara kann man sich unterwegs bei Tula die berühmten Atlanten ansehen. San Miguel de Allende gilt als Perle unter den Kolonialstädten. Wir verlassen das Mexikanische Hochland und kommen an die Pazifikküste, wo wir in Mazatlán und San Blas direkt am Meer übernachten.

26. Woche

Bei Guaymas verlassen wir die Küste und überqueren in Nogales die Grenze zu den USA. Nach 180 Tagen endet somit diese absolut einmalige Reise durch Lateinamerika. In einem historischen Saloon in der alten Western-Stadt Tombstone erinnern wir uns bei einem Glas Whisky an die schönsten Momente der Reise.

Von hier aus kann jeder individuell seine Reise fortsetzen. Sie haben nun die Möglichkeit, nach Hause zu fliegen, zum Beispiel von Los Angeles aus. Oder Sie bleiben und setzen die restliche Wegstrecke entlang der Panamericana individuell fort. In einigen Wochen könnten Sie noch die USA, Kanada und Alaska bereisen.

Hinweis

Während der Reise können sich Routen- und Programmänderungen ergeben, die jedoch den Gesamtverlauf der Tour nicht wesentlich beeinträchtigen.

Sofern es durch unvorhergesehene Ereignisse oder Fahrplanänderungen der Schiffe zu einer sehr langen Verzögerung kommt, müssten wir ggf. die Route verkürzen und leider einige Stationen in Mittelamerika und Mexiko auslassen. Informationen zu Verschiffung finden Sie [hier].

Auf Anfrage erhalten Sie [hier] gerne unser Tourbuch mit ganz ausführlicher Reise- und Leistungsbeschreibung.


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